Hintergrund und Studieninhalt

Mentales Training kann die psychische und gesundheitliche Widerstandsfähigkeit erhöhen und Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, emotionales Erleben und Sozialverhalten entscheidend verändern. Nachweise dafür liegen sowohl auf Ebene subjektiver Angaben von Probanden und beobachteter Verhaltensveränderungen als auch auf Ebene der Hirnfunktionalität und -struktur sowie körperlicher Marker, wie z.B. peripherer körperlicher Reaktionen, Stresshormonen und Immunparametern vor.

Im Gegensatz zu vorangegangenen Studien, die nur wenige Monate dauerten, vermittelte das ReSource Projekt über einen Zeitraum von elf Monaten ein breites Spektrum von Praktiken zur Steigerung von kognitiven sowie sozio-affektiven Fähigkeiten.

Das ReSource Projekt besteht aus drei aufeinanderfolgenden Modulen, die „Präsenz“, „Perspektive“ und „Affekt“ heißen. Im Präsenzmodul wird vor allem die Achtsamkeit gegenüber geistigen und körperlichen Prozessen geschult. Der Perspektivteil des Trainings widmet sich sozio-kognitiven Fähigkeiten wie der Einsicht in die Natur von Gedanken, des Selbst und der Fähigkeit, die Perspektive anderer zu erkennen. Das Affektmodul ergänzt die zwei anderen Module, indem dort der konstruktive Umgang mit schwierigen Emotionen sowie die Kultivierung positiver Emotionen und Motivationen behandelt werden.

Ein regelmäßiges Update der Publikationen zum ReSource Projekt finden Sie auf der Homepage des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, Abteilung Soziale Neurowissenschaft:  ReSource Publikationen